Hier verstecken sich zwei verschiedene Fragen: Wer zeigt auf mich, und wer zeigt auf meinen Wettbewerber. Die erste hat eine offizielle, kostenlose Antwort. Die zweite nicht.
Die eigene Website: Search Console
Kostenlos, von Google, und sie zeigt, was Google tatsächlich kennt. Der Linkbericht nennt die Seiten, die am häufigsten auf Sie zeigen, Ihre meistverlinkten Seiten und die in den Links verwendeten Wörter.
Für die eigene Seite ist es die verlässlichste Quelle überhaupt, weil sie von dem kommt, der über die Position entscheidet.
Die Seite eines Wettbewerbers: Werkzeug von Dritten
Die Search Console zeigt nur Ihre Seite. Für eine fremde braucht es ein Werkzeug mit eigenem Linkindex. Die bekannten haben eine begrenzte Gratisstufe — meist genug für eine Stichprobe, und die Stichprobe reicht, um zu verstehen, woher die Stärke des Wettbewerbers kommt.
Worauf zu schauen ist — und es ist nicht die Zahl
Menge täuscht. Lohnend ist:
- woher sie kommen: Seiten derselben Branche oder beliebige?
- wie viele verschiedene Domains: hundert Links von einer Seite wiegen weniger als zehn Links von zehn Seiten;
- welcher Text verwendet wird: natürliche Vielfalt oder immer derselbe Satz?
- seit wann es sie gibt: ein alter, stabiler Link sagt mehr als ein neuer.
Wozu der Blick auf den Wettbewerber dient
Nicht dazu, die Liste zu kopieren. Sondern um eine praktische Frage zu beantworten: Hat dieser Wettbewerb die Größe, die ich vermute? Wenn die Vorderen von Links getragen werden, die Sie nie bekämen, ist der nützliche Zug ein spezifischerer Begriff — nicht die Verfolgung.