Ein Onlineshop hat ein eigenes, grausames Problem: Er kann vollkommen sein — gute Produkte, gute Fotos, guter Preis — und niemanden empfangen. Anders als beim Laden an der Straße gibt es keine Laufkundschaft. Jeder Besuch muss herbeigeholt werden.
In der Suche sitzen die Käufer
Wer „Herren Laufschuhe Größe 42“ eintippt, ist dem Kauf weit näher als jemand, der eine Anzeige im Strom gesehen hat. Diese Person hat gesucht. Es ist der wertvollste Besuch überhaupt — und er ist kostenlos.
Um ihn zu bekommen, muss die Produktseite so heißen, wie gesucht wird. Ein Shop, der seine Seiten „Produkt 1“, „Art. 3345“ oder nur nach dem Lieferantencode benennt, ist für diese Suche unsichtbar.
1. Seitennamen, die zur Suche passen
Jedes Produkt unter dem Namen, den Menschen benutzen, nicht unter dem internen. Kostenlos — und mit der größten Wirkung.
2. Entdeckt werden
Melden Sie den Shop in der Google Search Console an und sorgen Sie dafür, dass Seiten auf ihn zeigen. Ein neuer Shop ganz ohne Links braucht sehr lange, bis er gefunden wird — manchmal wird er es gar nicht.
3. Verzeichnisse und Suchseiten
Dort zu stehen, wo nach Ihrer Art Produkt gesucht wird, bringt Besuche und zugleich die Links, die den Shop steigen lassen. Von Hand der langsamste Schritt — und der, der danach weiterarbeitet.
4. Soziale Netzwerke
Hervorragend, um Produkte zu zeigen und bei Bestandsfolgern abzuschließen. Schlecht als einzige Quelle, weil die Reichweite die Plattform bestimmt.
Bezahlte Anzeigen: auf die Rechnung achten
Sie wirken und sie sind schnell. Sie verlangen nur Disziplin: Bei knapper Marge frisst der Klickpreis den Gewinn, ohne sich zu melden. Rechnen Sie vorher aus, was Sie je Verkauf zahlen können.